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Ohne Brille in zwei Wochen
Rundbrief vom 30.09.2005

Dieser Artikel richtet sich an alle Brillenträger unter
euch. An alle, die nicht 100% Sehfähigkeit mit den Augen
besitzen. Egal ob Altersweitsichtigkeit, irgendwelche
Augenkrankheiten, Kurzsichtigkeit oder was es sonst noch
gibt.

Und er richtet sich an alle, die gerne über den Tellerrand
blicken.

Alle anderen: Was macht ihr überhaupt hier im Rundbrief?


Das wäre geklärt, wir beginnen:

Seit 16 Jahren trage ich aufgrund meiner Kurzsichtigkeit
eine Brille. Daran habe ich mich gewöhnt, sieht intelligent
und modisch aus und sie stört mich nicht weiter.
Ausserdem bin ich nicht der einzige Brillenträger - da fühlt
man sich in erlauchter Gesellschaft (Harry Potter hat ja
auch eine).

Als ich jedoch das Buch über die "Seher" gelesen habe
("Mouches Volantes" - empfohlen im letzten und vorletzten
Newsletter, hier gegen bedrucktes Papier zu erwerben:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3033002056/heg-21 ),
kam mir ein Gedanke:

Ich bin kein Seher.
Ich kann ja gar nicht richtig sehen.

Das ist eine klare Störung, da passt was nicht in mir.
Und immer, wenn es nicht passt, bemüht man sich um einen
Ausgleich (das Leben an sich ist ja sehr ausgeglichen), und
wenn das unterdrückt wird und blockiert, dann gibts halt ein
körperliches Symptom.
Krankheit nennt man das dann irrigerweise und ein Haufen
überbezahlter Weisskittel doktert dann an diesem Symptom
herum, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden,
warum das eigentlich aufgetreten ist.
Da müssen dann ominöse "Viren" herhalten, oder die gute alte
"Vererbung", manchen treffen ja tragische "Schicksalschläge"
- gerne spielen wir auch immer "Unfälle" ("Da kann ich doch
nichts für!").

Wenn sich das Symptom "Kurzsichtigkeit" breit macht, wie bei
mir, dann wird das gar nicht mehr als echte Krankheit
gesehen. Warum auch, haben ja so viele, dann muss es
"normal" sein. Und Harry Potter hats auch.

Warum gibt es so viele Menschen bei uns, die nicht richtig
sehen?

"Das ist halt so - wollen Sie eine Brille für 100,- oder für
1000,- Euro, und wir hätten da noch ein Sonderangebot..."

Warum gibt es bei uns so viele Fehlsichtige, habe ich
gefragt. Den Augenarzt interessiert es nicht, den Optiker
interessiert es nicht und die Ärzte mit Laseroperation schon
gar nicht.

"Das ist halt so."

Ich darf mich kurz vom Bildschirm abwenden, um mich aufgrund
dieser riesigen Verdummungsmaschinerie zum wiederholten Male
zu übergeben - um dann zum Thema zurück zu kehren:

*Pause*
*Seltsame Geräusche im Hintergrund*
*Der Autor kehrt zum Computer zurück, sich den Mund mit
einer Serviette abwischend*

"Alte, mach ma die Sauerrei sauber!"
"Kriegste eine mim Löffel! Dir pust ich was."
"OK, dann ziehen wir halt um, oder ich leg nen Teppich
drüber."


Wo war ich?
Aja: Ja bin ich hier im falschen Film?

Ein ganzes Volk kann nicht mehr richtig sehen - und das
einzige, was sie mir anbieten, sind diamantbesetzte Brillen?
Das kanns doch nicht gewesen sein!


Ich habe also ein Symptom.
Es ist etwas in mir blockiert, weil ich es nicht ansehen und
auflösen will, schafft es sich Ausgleich auf körperlicher
Ebene.

Also packe ich meinen geistigen Wanderstock und mache mich
nach 16 Jahren verschwommenem Sehen (mancher braucht halt
seine Zeit) auf die Suche nach der Ursache für meine
Fehlsichtigkeit.

Am Ende meiner Reise werde ich die Brille ablegen - und so
klar sehen können wie ein Adler.
"Geht nicht!" schreit der Optiker.
"Unmöglich!" meint der Augenarzt.
"Gabu!" sagt mein einjähriger Sohn und sein Kommentar ist
damit ebenso schlau und qualifiziert wie die beiden
erstgenannten. Wahrscheinlich schlauer...

Ach Leute...da sag ich nix mehr zu.
Glaub, was du willst.
Wenn es in deiner Welt nicht geht, herzlichen Glückwunsch
zum erbärmlichen Leben. Soll ich dir noch eine Karte senden,
auf der ich dir gratuliere, weil du stets unter deinen
Möglichkeiten bleibst?

Versteht mich nicht falsch: Glaub, was du willst.
Aber belästige mich (und andere Menschen) bitte nicht mit
deiner kleinkarierten Erbsenwelt.

Und wenn du heute noch bedingungslos glaubst, was der Herr
Onkel Doktor ("Der hat immerhin studiert!!") erzählt,
dann... dann... ach, dann, mir fällt für so viel Naivität
gar nichts mehr ein.
(Tom gehen die Worte aus, bitte im Kalender markieren).


Ich komme vom Thema ab.
Ich war beim geistigen Wanderstock, das Bild finde ich
gelungen.

Mein Ziel ist schon mal klar:
Ich werde die Ursache für meine Fehlsichtigkeit kennen und
lösen. Damit erledigt sich das Symptom von selbst.
(So heilt man übrigens immer Krankheiten, nur so als
Nebeninformation - leider begreifen das die meisten nicht
und arbeiten am Symptom. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Noch
nie hatten wir so wenig Krankheiten wie heute ... oh, tja).

Wohin des Wegs? Wohin der erste Schritt auf meiner Reise?

Du errätst es: Ich nehme gerne ein Buch.
Lesen schadet schon mal gar nichts, finde ich.

"Es gibt zum Thema Fehlsichtigkeit viele Bücher am Markt -
welches ist empfehlenswert?"

Gut, dass du fragt, so ein Zufall, denn ich habe eine
Empfehlung:

Janet Goodrich: "Natürlich besser sehen"
Details und Bestellmöglichkeit hier:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3924077053/heg-21


Das Buch ist mit knapp 21,- Euro erschwinglich. Es stammt
jedoch aus den 80er Jahren. Ich bin kein Freund von
antiquierten Büchern, noch nie habe ich etwas von seinerzeit
gelesen, das es mit aktuellen Büchern aufnehmen könnte.

Tja, einmal ist immer das erste Mal:
Obwohl schon uralt, ist dieses Buch topaktuell, schön
geschrieben, nett illustriert und auf jeden Fall ein
möglicher Schritt auf der Reise zu sich selbst.

Hier wird wunderbar der Sachverhalt beschrieben und
beleuchtet, eine wahre Offenbarung für uns Brillenträger.
(Wenn wir es denn wissen wollen...)

Die Worte sind so einfach gewählt, dass man selbst trotz
Diplom und Doktortitel noch den Sinn verstehen kann.
Also keine Angst, ihr verwirrten Diplominhaber - ihr habt
auch noch eine Chance.


Die Reise geht weiter:
Ich erfuhr Zusammenhänge aus dem Buch, neue Sichtweisen, ein
paar lustige Übungen, ... und wie es immer ist im Leben: Es
geht natürlich nicht um die Augen, sondern um den Menschen
im Ganzen.

Jetzt alles paletti?
Iwo, die Wanderung hat gerade erst begonnen, lustig pfeifend
marschiere ich über unbekannte Pfade meinem Ziel entgegen.

Das Buch war eine wertvolle Station, doch noch lange nicht
das Ende. Ich konnte es gar nicht vollständig lesen, meine
Gedanken überschlugen sich (mein Gehirn ist manchmal ein
Depp, ich glaube, es hat einen Doktortitel) und mir wurde
klar: Ich brauche jemand, der sich auskennt.

Und wie es der "Zufall" so will

*Der Autor hält sich den Bauch vor Lachen, als er das Wort
"Zufall" eintippt, Lachtränen kullern ihm über die Wangen,
die Nachbarn klingeln besorgt und fragen, ob er wieder einen
Anfall hätte. Das Wort "Zufall", der beste und kürzeste Witz
auf dieser Welt.*

Wie es der Zufall halt so will, brauche ich mein Anliegen
bloss dem Internet anvertrauen, und auf meinem Computer
erscheint die Telefonnummer von jemandem, der behauptet,
mich ein Stückchen auf meinem Weg begleiten zu können.

Ich rufe mal an... zufällig ist ein Termin frei...



Das solls für heute gewesen sein.
"Aber der Artikel heisst doch "Ohne Brille in zwei Wochen",
was ist jetzt mit dem Geheimrezept, wie man in zwei Wochen
seine normale Sehkraft wieder erlangt?" magst du fragen.

Dazu sage ich: Genau.



Wer also jetzt Lust bekommen hat und meint, er (oder sie)
wäre noch jung genug, mal wieder die Wanderstiefel zu
schnüren und sich a bisserl auf den Weg zu machen und ein
paar Abenteuer zu erleben statt vor dem Fernseher fett zu
werden, der kauft sich eine Eintrittskarte in Form des
Buches "Natürlich besser sehen":
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3924077053/heg-21



Und wer nicht das Glück hat, durch Fehlsichtigkeit auf
Abenteuer aufmerksam gemacht zu werden (schade für euch
Normalsichtige), für den habe ich was gleichwertiges:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3891890036/heg-21
"Unsere Nahrung, unser Schicksal" von Dr. Bruker.

Das legte ich meinen Lesern bereits vor Monaten ans Herz,
hier noch einmal der Link zum Thema:

http://www.lebenswert.de/041204.shtml

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