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Murphys Gesetz
Rundbrief vom 07.05.05

Wer kennt nicht Murphys Gesetz? Es besagt so sinngemäß: Was
schief gehen kann, geht schief.

Bestes Beispiel: Wenn dir dein Butterbrot entgleitet, dann
landet es immer mit der beschmierten Seite im Dreck.


Und wir alle kennen das:
Etwas passiert, und man denkt sich: "Ach, das hätte doch
auch besser ausgehen können."

Murphys Gesetz eben.


Ich war nie ein Freund dieser Theorie.
Denn realistisch gesehen, könnte eigentlich alles(!) im
Leben noch bedeutend schlechter verlaufen.


Vielleicht ist diese Einstellung auch der Grund, warum
Murphys Gesetz für mich nicht gilt.


Folgendes Erlebnis brachte diese Erkenntnis:

Letzten Monat flog ich nach Berlin. Als Rückflug hatte ich
den allerletzten Flug des Tages gebucht.

Der Tag verstrich - und meine Abreise rückte näher.
Als ich noch ca. 1,5 Stunden Zeit hatte, dachte ich langsam
daran, mich auf den Weg zum Flughafen zu machen.

Was ich nicht berechnet hatte:
Der liegt ziemlich weit ausserhalb... Also fuhr ich mit der
U-Bahn ein paar Stationen und zu meiner Überraschung verging
die Zeit ziemlich schnell. Jetzt noch zum Bus, wo war die
Haltestelle? Das darf doch nicht wahr sein... minutenlanges
Hetzen, endlich, was, der kommt erst in 10 Minuten?? Warten.
So viel Verkehr war aber bei der Hinfahrt nicht gewesen, wie
lange dauert das denn noch... endlich am Ziel, wo geht jetzt
mein Flieger, wo ist die Anzeigentafel, ich kenne mich hier
ja überhaupt nicht aus, hetz...

Kurzer Sinn: Ich war der letzte Passagier, der an diesem
Abend einchecken durfte. Direkt nach mir wurde der Schalter
für heute geschlossen.

Gäbe es Murphys Gesetz wirklich, dann wäre ich nachts
alleine in Berlin geblieben, Frau und Kind alleine daheim.

Hätte mir nicht gefallen.

Aber so läuft das Leben in Wirklichkeit ja nicht. Eigentlich
werden wir täglich reich beschenkt, jeder von uns - nur weil
das so alltäglich ist, sehen es viele schon gar nicht mehr
und auch ich selbst ertappe mich immer wieder beim Jammern
statt Bedanken.

Erst wenn man durch jahrelanges Training so weit ist, den
reichen Überfluss des Lebens und all das tägliche Glück
nicht mehr erkennen zu müssen - erst dann wird man offen für
verwirrte Theorien wie Murphys Gesetz.

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